Frei aufzuwachsen ist das Beste,
das einem Kind passieren kann.
A. S. Neill, Summerhill
Freitag, 26. Mai 2017
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Theater ohne Grenzen

"Gespielt wird auf Deutsch und auf Englisch. Hier und da fallen auch Sätze in anderen Sprachen, etwa auf Arabisch. Ganz viel wird außerdem über Körpersprache gezeigt.



Das führt zu beeindruckenden Szenen. Und zu einer sehr dynamischen und beeindruckenden Darstellung. Auch aus diesem Grund ist das tpw-Projekt gelungen.



Vor allem aber gibt es Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt junger Menschen. Derjenigen, die schon immer hier wohnten, und derjenigen, die hier eine neue Heimat finden wollen." (NOZ, 25.01.16)







Integratives Projekt mit geflüchteten Jugendlichen


"Wenn ich mir was wünschen dürfte ..."



Kultur, und hier besonders das Theater, bietet ein starkes Instrument zur Integration und zur Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen. Vor diesem Hintergrund entwickelt die tpw Theaterprojekte, die unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammenführt. Die gemeinsame Arbeit auf ein Ziel hin schafft Vertrauen und Akzeptanz unter den Beteiligten, beinhaltet aber auch Kompromissbereitschaft und das Akzeptieren abweichender Vorstellungen.

"Wenn ich mir was wünschen dürfte ..." führte Osnabrücker Jugendliche, ausgestattet mit altersgemäßen Wünschen und Lebensplänen, mit jungen Menschen zusammen, die vor Zuständen geflohen sind, die kaum Raum für Wünsche lassen. Der Theaterworkshop bot den Teilnehmenden die Chance, sich auf spielerischer und kreativer Ebene mit der eigenen Identität und Lebenssituation auseinanderzusetzen. Dabei ging es primär um eine Bereicherung der Lebenserfahrung, um das Erleben von Spielfreude und persönlicher Stärken sowie das Kennenlernen neuer Menschen und Kulturen. Ziel waren gemeinsame öffentliche Aufführungen, bei denen die Zuschauenden durch einzelne Themenräume geführt wurden.

Gefördert und unterstützt wurde das Projekt durch den Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V., die Stiftung der Sparkasse Osnabrück, die Bürgerstiftung Osnabrück- und die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte.


Pressebericht in der NOZ

Premierenbericht in der NOZ

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