Frei aufzuwachsen ist das Beste,
das einem Kind passieren kann.
A. S. Neill, Summerhill
Samstag, 24. Juni 2017
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Theaterprogramm für Fachtagungen und Bildungseinrichtungen


"(K)ein Anderer" - Thema Pädophilie



BildKann ein Mensch ein Leben lang seine Sexualität verdrängen? Wohl kaum. Er kann aber lernen, mit ihr verantwortungsvoll umzugehen.
"(K)ein Anderer" behandelt das Thema Pädophilie und wurde als Auftragsproduktion für den Fachtag "Wegsperren – und zwar für immer?" entwickelt, der sich mit den Möglichkeiten und Grenzen in der Arbeit mit sexuell auffälligen Menschen befasste. Der Tagesspiegel

Gezeigt wird das persönliche Drama eines pädophilen Menschen, der kein Täter werden will. Die öffentliche Generalprobe fand in Osnabrück statt. NOZ

Der Begriff Pädophilie stammt aus dem Griechischen und heißt "Freundschaft zu Kindern", hatte aber ursprünglich keine sexuelle Bedeutung. Heute bezeichnet er das primäre sexuelle Interesse Erwachsener an Kindern im präpubertären Alter. Die Forschung geht davon aus, dass eine pädophile Präferenz ein Leben lang besteht.

Unser Stück "(K)ein Anderer" zeigt einen pädophilen Menschen, der sich seiner Neigung bewusst ist. Er darf ihr nicht nachgehen. Er will es nicht. In einem eindrucksvollen Monolog erleben die Zuschauenden seine innere Zerrissenheit, seine Scham, Angst, Verzweiflung und Ohnmacht. Ein Leben unter Zwang und innerer Kontrolle. "Ich will niemandem etwas tun. Doch ich sehne mich nach Liebe." » weitere Infos zum Programm

Die Fachtagung wurde mit großem Medieninteresse gemeinsam von der "Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e. V." (DGfPI), der "Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten" (BAG KJSGV), der "Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e. V." (BAG TäHG e. V.), dem Projekt "Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch durch Jugendliche" (PPJ) der Berliner Charité und des Vivantes-Klinikum (Berlin-Friedrichshain) sowie des Präventionsnetzwerks "Kein Täter werden" und der tpw durchgeführt.